Herstellung von einfachen, wasserdichten Plastikhosen und T-Shirts aus Mülltüten

Meine Plastikhosen stelle ich mir aus Mülltüten her, welche die Eigenschaft haben, dass das Folienmaterial dehnbar ist. Es gibt Folien, die kann man dehnen und andere nicht. Nicht dehnbare Folien reißen beim Dehnversuch. Dehnbare Folien werden beim Dehnversuch  in X- und Y-Richtung immer länger und dadurch dünner im Material und reißen erst dann, wenn eine Überdehnung erreicht wurde.

Das ist das perfekte Ausgangsmaterial für meine Hosen.

Ich gestalte meine Hosen,

in den Beinbündchen so, dass ich sie gerade mal über die Knie gezogen bekomme. Am unteren Teil meines Oberschenkels liegt der Bund bereits an. Dann ziehe ich mir das Bündchen bis zum Oberschenkel hoch. Dabei wird das Bündchen gedehnt und liegt nun sehr stramm am Oberschenkel an. Meistens ziehe ich mir 3-4 Hosen übereinander an. Das ist sicherer und erhöht das Plastikfeeling am Körper.

Wichtig ist, für die Herstellung von wasserdichter Plastikkleidung aus Mülltüten, dass das Ausgangsmaterial gut dehnbar ist, wie vor beschrieben. Weiterhin ist wichtig, dass man mit einer Schere gut umgehen kann. Diese Schere muss superscharf sein. Das Folienmaterial wird nicht nach dem Motto schnipp, schnipp, schnipp, schnipp geschnitten, sondern die Schere wird einmal an das Folienmaterial angesetzt, ein wenig eingeschnitten und in einem Zug durch das Material gezogen. So entstehen keine Fransen, die dazu neigen, dass an solchen Stellen das Folienmaterial einreißen könnte. Weiterhin ist dabei zu beachten, dass in einem Winkel von 90° zu der Folienkante eingeschnitten wird und 90° zu der Folienkante wieder ausgeschnitten wird. So entstehen kreisrunde oder gleichmäßig ovale Öffnungen, die nicht einreißen werden.

Beinbündchen von Hosen werden nicht einzeln geschnitten, sondern beide zusammen in einem Schnitt hergestellt!

Dazu faltet man die Mülltüte in Längsrichtung und richtet die Kanten parallel aus. Dann stellt man was Schweres auf die gefaltete Mülltüte, damit sich das Folienmaterial beim Schneiden nicht verrutschen kann. Dann setzt man die Schere an und zieht in einem Schnitt durch und hat somit beide Beinbündchen, gleich groß, geschaffen. Gleiches gilt auch für die Armausschnitte beim T-Shirt. Der Halsausschnitt wird mittels Viertelkreis-Schnitt hergestellt.

Wenn die Beinbündchen besonders eng anliegen sollen, dann misst man mittels Maßband den Umfang des Oberschenkels. Dann teile man den Umfang durch 2 und ziehe 2-4 cm vom Ergebnis ab und übertrage dieses neue Maß auf das zu erstellende Bündchen. Mit einem Filzstift kann man dann die Einschnitt- und Ausschnittstelle auf das Folienmaterial übertragen. Nach einigen hergestellten Kleidungsstücken stellt sich dann eine gewisse Routine ein, und man braucht nicht mehr zu messen und weiß schon vorher wo die Schere anzusetzen ist.

Beinbündchen, die ganz oben, im Bereich des Schrittes sitzen sollen, werden mit einem ovalen Schnitt hergestellt: kurzer seitlicher Einschnitt, Viertelkreisbogen und langer gerader Ausschnitt.

Beinbündchen, die in der Mitte des Oberschenkels feste anliegen sollen, werden mittels Viertelkreisschnitt hergestellt. Man erhält danach einen Bloomer.

Liebe Plastikgrüße, Plastikmanni

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